Die Arbeitswelt verändert sich, neue Kompetenzen sind gefragt. Die Bildungsverordnung 2023 hat zum Ziel, die Zukunftsfähigkeit des Berufs sicherzustellen. So bleiben kaufmännische Fachkräfte fit für die Zukunft. Mit Hilfe einer digitalen Pinnwand zum Thema können Sie sich auf dem Laufenden halten über Grundlagen, Anforderungen und Umsetzungsinstrumente.
Das Padlet weiter oben wird laufend aktualisiert und erweitert. Dort finden sich Informationen zur Handhabung des Ausbildungs- und Prüfungsplaners time2learn, zu den betrieblichen Kompetenznachweisen und den Bildungsberichten, zur Ausbildung mittels Praxisaufträgen, zu den Optionen und vielem mehr.
Regelmässige, kurze Onlineworkshops zu relevanten Ausbildungsthemen helfen Berufs- und Praxisbildenden auf dem Laufenden zu bleiben. Für Personen, welche neu in der Funktion als Berufsbildnerin oder Praxisbildner tätig sind, empfehlen wir den halbtägigen Einführungskurs „Berufs- und Praxisbildnerschulung“.
Im Betrieb wird mittels Praxisaufträgen ausgebildet. Die konsequente Ausrichtung der Ausbildung an Handlungskompetenzen legt es nahe, dass die Lernenden ihre Kompetenzen künftig in konkreten, komplexen Praxissituationen erwerben. Mit Hilfe einer Ausbildungsplanung wird die sinnvolle Abfolge der Praxisaufträge transparent festgehalten.
In der Ausbildungs- und Prüfungsbranche Bauen und Wohnen wird mit dem Ausbildungs- und Prüfungsplaner time2learn gearbeitet. Weitere Plattformen (wie beispielsweise Konvink) werden für die betriebliche und überbetriebliche Ausbildung nicht gebraucht.
Im Rahmen eines betrieblichen Kompetenznachweises pro Semester wird aufgrund eines vorgefertigten Formulars im time2learn die Leistung des Lernenden im Hinblick auf die bearbeiteten Praxisaufträge bewertet. Dazu kommen zwei Erfahrungsnoten aus dem überbetrieblichen Kurs, die mittels zwei überbetrieblichen Kompetenznachweisen (üK-KN) gewonnen werden.
Die Lernenden dokumentieren den Lernfortschritt und die Lernerfahrung, die sie im Rahmen der Praxisaufträge gewonnen haben, weiterhin auf time2learn.
Im dritten Lehrjahr wird eine der vier Optionen (Finanzen, Kommunikation in der Landessprache, Kommunikation in der 1. Fremdsprache, Technologie) in der Berufsfachschule vertieft. Obwohl für jede Option auch passende Praxisaufträge für den Lehrbetrieb vorliegen, sind diese als fakultativ zu betrachten. Bei den Optionen handelt es sich um eine schulische Vertiefung. Es können also auch Optionen gewählt werden, die im Lehrbetrieb nicht abgedeckt werden können.
Je nach Fähigkeit der Lernenden entscheiden sich Lernende und Lehrbetrieb zu Beginn der Ausbildung für einen der folgenden Wahlpflichtbereiche:
Es empfiehlt sich im Zweifelsfall mit der Berufsfachschule Kontakt aufzunehmen, da die Umsetzung des Wahlpflichtbereiches „Individuelle Projektarbeit“ von Schule zu Schule unterschiedlich ausfallen kann.